Niemandsland

WAS ICH DIR SAGEN WILL

Es ist nicht leicht, die richtigen Worte zu finden, Dir zu sagen, was ich für Dich empfinde.
Es ist nicht leicht, Gefühle, an deren Rückkehr ich schon fast nicht mehr fähig war, zu glauben, einfach niederzuschreiben.

Es ist nicht leicht, etwas auszudrücken, was man in einer solchen Form vorher nie gekannt hat.
Es ist nicht leicht, einen Traum zu beschreiben, den man ein Leben lang geträumt hat, dessen Erfüllung man in den Händen hält, die vor lauter Angst zu zittern beginnen, daß es doch nicht wahr sein könnte.

Nein, eine leichte Aufgabe ist es wirklich nicht, den Sturm in Zeilen zu verwandeln, den Du in mir entfesselt hast, den Sturm, den Liebe zu nennen kaum unzulänglicher sein könnte. Ist es doch so viel mehr als das, so viel bedeutsamer, als daß ein Wort zu einem auch nur schemenhaften Bild gereichen würde.

Wenn ich Dich in den Armen halte, Dir in die Augen sehe, Deine Nähe spüre, mich an Deinem Lächeln wärme, verwandelt sich die Welt in einen immerleeren Raum, in dem es nur noch Dich und mich gibt. Um uns herum ist nichts, das Leben mit all seinem Schmerz, mit all seinen Ängsten tritt so weit in den Hintergrund, daß ich in allen Richtungen bis ans Ende der Zeit blicken kann, ohne nur den Splitter einer Träne wahrzunehmen.

Der bloße Gedanke an ein Leben mit Dir verleiht mir Flügel, die nur einen Schlag bräuchten, uns über alle Hindernisse hinweg durch die Ewigkeit zu tragen. Eine Berührung von Dir genügt, in der Zärtlichkeit Deiner Arme zu versinken, mein Herz und meine Seele ohne Furcht, bedingungslos vertrauend in Deine Hände zu legen. Dich zu erfahren ist ein so wundervolles Geschenk, daß ich es kaum auszupacken wage, vor lauter Angst, es könnte zerbrechen.

Es ist nicht leicht, auszudrücken, was ich fühle, wenn ich sage "Ich liebe Dich"