Niemandsland - Lyrik und Gedichte

WELT AUS STAUB

Die Wälder schreien längst nicht mehr
Der Wind, er trägt den Tod ins Land
In Mutter Erde steckt der Speer
Geworfen von des Menschen Hand

In ihrem Blut liegt die Natur
An der Kehle noch das Messer
Von Rücksichtnahme keine Spur
Einzig ein paar Giftmüllfässer

Die Hinterlassenschaft gedieh
Vollendet ist der Wüste Bau
Der Mensch ist Sieger seines Spiels
Und Herrscher einer Welt aus Staub