Niemandsland - Lyrik und Gedichte

EINE HANDVOLL ASCHE

Der Kopf ist fast leer
An der Wand noch ein Bild
Blasse, unscharfe Konturen
Letzte Zeugen der Vergangenheit
Kaum eine Handvoll Asche
Durch fassungslose Hände gleitend
Im ewigen Staub zu versinken

Von ungläubigen Augen zur Tür gerichtet
Tragen Angst und Hoffnung den Blick
In eine Zukunft, die der Kopf nicht kennt
Nicht kennen will, nicht kennen darf
Zurück bleiben nur Fußabdrücke im Staub
Und die der aschefarbenen Hände an der Tür
Die der Wind bald fortgeweht haben wird