Niemandsland - Lyrik und Gedichte

EIN PENNER SITZT AM STRASSENRAND

Ein Penner sitzt am Straßenrand
Mit Tränen im Gesicht
Streckt zitternd aus er seine Hand
Gegeben wird ihm nicht

Hat doch so vieles schon verloren
Und die Menschen sehen weg
Wurd’ doch als Penner nicht geboren
Lebt nicht immer schon im Dreck

Ein Penner liegt im Straßengraben
Sein Gesicht ist voller Blut
War alles, was wir übrig haben
Der Überschuß an Wut